Erstellen eines Umsetzungskonzept Regionales Radwegenetz. Das Konzept dient als "Bedarfsplan" für die überörtlichen Radwege und ist ein zentraler Baustein für klimaverträgliche Mobilität im Ruhrgebiet.

Der Regionalverband Ruhr hat zusammen mit weiteren regionalen Partnern wie z.B. Kommunen und Kreisen das Konzept „Regionales Radwegenetz der Metropole Ruhr“ (RRWN) erarbeitet, welches von der Verbandsversammlung am 28.06.2019 beschlossen wurde. Aufbauend auf diesem Konzept sollen nun die nächsten Schritte angegangen werden. Zentrales Element des aktuellen Projektes ist die Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes, um einen Fahrplan zur Realisierung des ca. 1.800 km umfassenden regionalen Radwegenetzes vorzulegen. Das Umsetzungskonzept für das Regionale Radwegenetz soll auch zur Ermittlung des Handlungsprogramms der nächsten Jahre für das Kompetenzzentrum Radmobilität beim RVR dienen.

TRC wird das Projekt zusammen mit dem Ingenieurbüro H. Berg & Partner (Aachen) bearbeiten.  

 

Gegenstand des Auftrags ist die Durchführung einer Haushaltsbefragung / Modal-Split-Untersuchung nach dem Standard der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS). Diese Landesstandards dienen dazu, dass die lokalen Modal-Split-Erhebungen Qualitätskriterien entsprechen, die einen einheitlichen, vergleichbaren Standard für die NRW-Kommunen und eine Evaluation z.B. der Radverkehrsförderung ermöglichen. Darüber hinaus soll eine Vergleichbarkeit mit bereits in der Vergangenheit durchgeführten Erhebungen sowie übergeordneten Erhebungen (MiD, SrV) gegeben sein. Mit der Befragung soll sichergestellt werden, dass auch künftig eine aktuelle Datenbasis für die Verkehrsplanung der Stadt zur Verfügung steht, die Grundlage für die Fortschreibung und Erstellung von Verkehrsberichten, -untersuchungen und -konzepten usw. ist.

Durch den Vergleich der Verhaltensmuster der aktuellen Befragung mit denen der vorangegangenen Befragung aus dem Jahr 2011/12 lassen sich ferner Entwicklungstrends identifizieren, die ggf. der Anpassung der strategischen Ausrichtung der Verkehrsplanung an diese Trends dienen.

Die Befragung war urspünglich in den Monaten Mai und Juni 2020 (Stichtagswochen in KW 20, 22 und 25) vorgesehen, aufgrund der Corona-Pandemie und der damit auch noch im Frühsommer zu erwartenden verkehrlichen Ausnahmesituation wurde beschlossen, den Befragungszeitraum zu verschieben. Für eine neue Terminierung (frühestens nach den Sommerferien) gilt es, den weiteren Verlauf der Pandemie abzuwarten. 

Die Änderung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zum 01.01.2013 verpflichtet die kommunalen Aufgabenträgerinnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in §8 Abs. 3 mit der Umsetzung einer vollständigen Barrierefreiheit für die Nutzung des ÖPNV bis zum 01. Januar 2022. Diese Frist gilt nicht, sofern im Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden. Er muss daher aufzeigen, in welchen Zeiträumen bzw. nach welcher Priorisierung die Barrierefreiheit im ÖPNV hergestellt werden soll und wo aus welchen Gründen die Barrierefreiheit als Ausnahme noch nicht erreicht werden kann.

Der aktuell gültige Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg wurde am 03. Juli 2017 beschlossen. Darin enthalten sind eine Darstellung des Sachstandes des barrierefreien Ausbaus der ÖPNV-Infrastruktur sowie eine Beschreibung der allgemeinen Herangehensweise zur Umsetzung der gesetzlichen Forderung. Die Vorgaben, die sich aus §8 Abs. 3 PBefG ergeben, werden damit noch nicht erfüllt. Es ist daher vorgesehen, im Rahmen einer Teilfortschreibung ein konkretes Handlungskonzept zur Umsetzung der Barrierefreiheit im ÖPNV für die Stadt Duisburg zu erarbeiten.   

Dieses baut vor allem auf einer ausführlichen Bestandsaufnahme und -analyse aller rd. 1.900 Bus- und Bahnsteige, der Fahrzeugflotte sowie der Fahrgastinformation auf. 

Konkret werden folgende Arbeitspakete bearbeitet:

AP 1 Sichtung vorhandener Fachliteratur und Beispiele aus der Praxis

AP 2 Definition der Anforderungen

AP 3 Bestandsanalyse unter Verwendung einer Bewertungssystematik

AP 4 Begründung von Ausnahmen und Erstellung einer Prioritätenliste

AP 5 Aufstellung eins Handlungskonzeptes

AP 6 Entwurfsplanung

AP 7 Berichtswesen und Datenübergabe

 

Das Projekt wird gemeinsam mit Goudappel Coffeng bearbeitet.

 

Für die Krefelder Promenade soll eine Potentialanalyse des Radverkehrs erstellt werden. Die Krefelder Promenade ist als zukünftiger Radschnellweg geplant und verläuft auf ehemaligen Bahntrassen von West nach Ost quer durch Krefeld von Forstwald bis nach Uerdingen. Sie wurde auf der Grundlage vorhergegangener Untersuchungen in 16 Abschnitte unterteilt, die einzeln zu untersuchen sind. Um die erforderlichen Maßnahmen für den Ausbau begründen zu können, ist eine Analyse der Radverkehrspotentiale vorgesehen. Zu ermitteln sind die täglichen Radfahrer auf der Promenade mit Hilfe eines eigens dafür zu erarbeitenden Verkehrsmodells.

Die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach planen gemeinsam mit dem Kreis Viersen eine ca. 15 km lange Radschnellwegverbindung. Diese soll parallel zu einer wenig befahrenen bzw. bereits stillgelegten Bahntrasse realisiert werden. In Willich hat die Stadt bereits einen Radweg auf der Bahntrasse im Rahmen des Handlungsprogramms Alleenradwege des Landes NRW errichtet.

In einer Potenzial- und Machbarkeitsstudie soll eine Ermittlung und Bewertung der mit der Realisierung der Projektidee einhergehenden verkehrlichen Potenziale, der technischen Umsetzungsfähigkeit und eine erste grobe Abschätzung der Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Darin sollen aus den voruntersuchten Trassenkorridoren umsetzungsfähige Zielvarianten mit detaillierter Beschreibung der Trasse und Kreuzungen unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer und verkehrlicher Anbindung erarbeitet werden. Ebenso sollen punktuelle Lösungen und Kostenermittlungen für Einzelabschnitte und Sonderbauwerke Kern der Aufgabenstellung werden.

Die Erarbeitung einer umsetzungsfähigen Zielvariante mit detaillierter Linienbestimmung wird in enger Abstimmung mit der BEG und der DB AG als Auftraggeberin sowie Vertretern der zuständigen Fachämter der o.g. Kommunen, des Kreises Viersen, des Landestraßenbetriebes NRW, der Unteren Landschaftsbehörde und ggf. der Umweltverbände erfolgen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen durchgeführt, die TRC GmbH ist für die Potenzialanalyse und die Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) zuständig. Die Bewertung der Trassenkorridore bzw. die Abschätzung der Nutzerpotentiale sowie die Datengrundlage für die NKA (v.a. verlagerte Pkw-Fahrleistung) erfolgt dabei mit Hilfe eines Verkehrsmodells.

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen erstellt die TRC GmbH eine Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellwegen in der Stadt Duisburg unter Berücksichtigung regionaler Bezüge.

Gegenstand des Planungswettbewerbs war die Ausarbeitung eines Entwurfsvorschlags für die Umgestaltung des Stadtraums der B 14 zwischen dem Portal Schwanenplatztunnel und dem Portal Heslacher Tunnel im Hinblick auf die Weiterentwicklung städtebaulicher Qualitäten unter Berücksichtigung verkehrstechnischer Erfordernisse und Randbedingungen.

Die Erarbeitung des Wettbewerbsbeitrags erfolgte in einer Arbeitsgemeinschaft der Stuttgarter Unternehmen SBA GmbH Architektur und Städtebau, TRC Transportation Research and Consulting GmbH sowie g2-Landschaftsarchitekten PartGmbB (Gauder + Gehring Freie Landschaftsarchitekten BDLA) und erreichte den 3. Preis. 

Der Schwerpunkt des Konzepts liegt in der attraktiven Gestaltung des öffentlichen Raums als Grünraum mit Fokus auf das Stadtklima und der Schaffung eines durchgängigen Grünzugs („Grünes Band“) mit Bereichen für Aufenthalt und Verkehr. Bewusst wurde auf eine breite Mittelinsel verzichtet, um die frei werdenden Flächen den Rändern zuzuschlagen, um dort attraktive Aufenthalts- und Platzflächen zu schaffen. Beidseitig gefasst wird das Band durch breite Fußwege, die zum Flanieren einladen. Es bildet Bereiche mit begrünten Parkflächen und öffnet sich dann an den Kreuzungspunkten wieder zu urbanen Spielplätzen. Die einzelnen Teilabschnitte des grünen Bands sind in unterschiedliche Sequenzen der Gestaltung und Freiraumnutzung gegliedert: Extensive Nutzungen bei denen der Fokus auf Umwelt- und Klimaverbesserung im Vordergrund stehen und intensiv genutzte Bereiche die dem innerstädtischen Nutzungsdruck durch Bürger und Besucher gerecht werden, wechseln sich im Gleichgewicht ab.

Verkehrsbauwerke sollen konsequent zurück gebaut werden und der Verkehr ebenerdig mit klarer Zuordnung in befahrbare und nicht befahrbare Bereiche angeordnet werden. Die Straße wird auf der Innenstadtseite geführt wobei ein großzügiger Bereich für Fußgänger und Radfahrer angeboten wird. Das schafft eine klare Orientierung und gute Anbindungsmöglichkeiten an die Quartiere.

Die Platzräume werden konsequent und durchgängig als Gelenke ausgebildet und schaffen räumliche und funktionale Vernetzung in die angrenzenden Quartiere.

Die städtebaulichen Veränderungen beschränken sich auf eine Neubebauung im IBA-Quartier. Durch die Aufwertung des öffentlichen Raums besteht darüber hinaus die Chance der Aufwertung der Raumkanten, insbesondere der Erdgeschosszonen.

 

Die Wettbewerbsarbeit steht unter folgendem Link (von unserem Projektpartner SBA) zum Download bereit:

Wettbewerbsarbeit_Neuer Stadtraum B14 Stuttgart_TRC_SBA_G2

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Homepage der Stadt Stuttgart

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Die Rheinbrücke „Neuenkamp“ soll durch einen Neubau ersetzt werden. Sie bildet die zentrale Verbindung zwischen den Innenstädten von Duisburg und Moers. Auf der Grundlage des Projektes „Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellverbindungen in der Stadt Duisburg“ und der Arbeitsergebnisse des Korridors nach Moers wurde ein ausreichend hohes Potenzial für eine Radschnellwegverbindung zwischen Duisburg und Moers ermittelt. Im Zuge der derzeiten Brückenplanungen sind jedoch lediglich normale Fuß- und Gehwege für die Rheinquerung vorgesehen, die den zukünftigen Anforderungen an die wachsenden Radverkehrsstärken und den geforderten Standards von Radschnellwegen nicht gerecht werden. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat die Bereitschaft gezeigt, die begleitenden Rad- und Gehwege entsprechend der Radschnellweg-Standards zu verbreitern, sofern die Machbarkeit und ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis nachgewiesen werden können. Die Aufgabenstellung umfasste deshalb u.a. die Voruntersuchung nach RE-Standard mit Lageplänen, Höhenplänen, Regelquerschnitten, Ersteinschätzung der UVP-Pflicht und Kostenschätzung nach AKVS, eine Potentialuntersuchung mit Quantifizierung der Verlagerungseffekte unter Berücksichtigung der Binnenverkehre in Moers (dazu Erweiterung des bestehenden Verkehrsmodells der Stadt Duisburg um die Stadt Moers) sowie die Erarbeitung einer Nutzen-Kosten-Analyse.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen erstellt. Die TRC GmbH bearbeitete im Wesentlichen die Potenzialanalyse (und die damit verbundenen Verkehrsmodellarbeiten) sowie den Nachweis der Wirtschaftlichkeit bzw. Erarbeitung einer Nutzen-Kosten-Analyse.

Im Auftrag von SBA International (Shanghai) untersucht TRC die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des geplanten Straßennetzes in der South No.1 Area Of Shanghai International Tourist Resort Urban Design, also dem 2,7 km² großen Entwicklungsgebiet direkt südlich des Disneyland Themenparks in Shanghai. Das Verkehrskonzept / die Verkehrsuntersuchung beinhaltet die Erstellung eines Verkehrsmodells, um die Leistungsfähigkeitsanalysen, vergleichenden Wirkungsanalysen und Leistungsfähigkeitsnachweise auf eine verlässliche Datengrundlage beziehen zu können.  

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