In der Xiongan New Area, einem neuen nationalen Entwicklungsgebiet in der Provinz Hebei, welches an den Erfolg der Sonderwirtschaftszone von Shenzhen und dem neuen Gebiets von Shanghai Pudong anknüpfen soll, wird von SBA für das sog. Zhaili Cluster ein städtebaulicher Entwurf erarbeitet. 76.000 Einwohner der heute bestehenden Dörfer sollen hier hin umgesiedelt werden, sodass später einmal insgesamt 180.000 Einwohner in Zhaili leben sollen.

Aufgabe von TRC ist es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen zu überprüfen. Die Erstellung des Verkehrsgutachtens (Leistungsfähigkeitsnachweise und Wirkungsanalysen für das Straßennetz) erfolgt mit Hilfe eines makroskopischen Verkehrsplanungsmodells.

Aufgrund der anhaltenden Überschreitung der Luftqualitätsgrenzwerte für NOx bzw. NO2 an der Verkehrsmessstation Mülheim Aktienstraße (VMHA) wurde seitens der Stadt ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 5 Themenschwerpunkten aufgestellt, die in einem Masterplan zur Verbesserung der Luftqualität zusammengeführt werden sollen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollten hinsichtlich ihrer schadstoffmindernden Wirkungen sowie der finanziellen und zeitlichen Realisierungsbedingungen analysiert und bewertet und zu einem konsistenten Maßnahmenbündel zusammengefasst werden.

 

Leistungen der TRC GmbH (Auswahl): Verkehrserhebungen, Messfahrten (MIV und Tram), Befragungen (Online-Umfrage) und Experteninterviews, Ermittlung der verkehrlichen Wirkung verschiedener Maßnahmen und Maßnahmenbündel (Potentialanalysen), Emissions- und Immissionsberechnungen verschiedener Maßnahmen und Maßnahmenbündel, Ermittlung von Kosten und der NO2-Kosteneffizienz, Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen.

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen erstellt die TRC GmbH eine Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellwegen in der Stadt Duisburg unter Berücksichtigung regionaler Bezüge.

Bereits heute steht eine Vielzahl an Verkehrsdaten als Open Data zu Verfügung. Dabei versucht jede Art der Datenerhebung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten des Konzepts die tatsächliche Verkehrssituation bestmöglich zu beschreiben. Durch den unterschiedlichen Charakter und die ungleiche Qualität der Daten ist ein direkter Querabgleich der Daten jedoch nicht gewinnbringend möglich.

Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung des automatisierten, selbstoptimierenden Systems ROSY (=„ROuting eaSY“), welches unterschiedliche Datensätze wie z. B. Strukturdaten, Verkehrsströme, Querschnittsdaten aus Messstellen und Floating Car Daten (FCD) abgleicht und kombiniert und somit ein umfangreiches „Echtzeit“-Verkehrsmodell zur Verfügung stellt. Fehler und Inkonsistenzen in den einzelnen Datenquellen können zuverlässig identifiziert werden. Die validierten Daten werden dann in Form von aktuellen Karten visualisiert. Diese werden als Open Data frei zugänglich gemacht.

Die Kenntnis der Verkehrsströme und der Auslastungen in Straßennetzen in Echtzeit ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen, die bisher nicht in Echtzeit verfügbar sind. Drei Prototypen solcher Applikationen sollen im Rahmen des Projekts entwickelt werden:

  • Prototyp A: Tool zur automatischen Validierung der auf MDM/mCloud eingehenden Daten
  • Prototyp B: Tool zur Wirkungssimulation von Baustellen (in Abstimmung mit den Behörden)
  • Prototyp C: Tool zur Wirkungssimulation für die Verkehrsplanung, z. B. Auswertung der Daten der Lichtsignalanlagen (LSA)

Das System wird beispielhaft am Untersuchungsraum Stuttgart – Frankfurt betrieben und validiert. Die während des Prototypenbetriebs erhobenen und ausgewerteten Daten werden mit den zuständigen Verwaltungen diskutiert und wissenschaftlich aufbereitet.

Teilnehmende Institutionen profitieren von einer automatisierten Überprüfung ihrer Daten, die sonst kosten- und personalintensiv vor Ort durchgeführt werden muss. Die Veredelung der Messdaten in ein umfassendes, dynamisches Verkehrsmodell kommt dabei auch Regionen ohne hohe Zählstellendichte zugute, die als Teil des räumlich ausgedehnten Modells direkt von den verbesserten Verkehrsdaten der Nachbarregionen profitieren. Längerfristig besteht die Möglichkeit, auf Basis von selbstoptimierenden Verkehrsmodellen einen neuen, digitalen Zugang zu Verkehrswissen zu öffnen, der ein deutliches Potential zur Kosteneinsparung gegenüber dem bestehenden Vorgehen von Verkehrsstudien aufzeigt.

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Die Arbeitsgemeinschaft IVU Umwelt GmbH, Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG und TRC GmbH wurde mit der Bearbeitung des FE-Projekts 70.0912/2015 „Minderungspotenziale, Qualitätsanforderungen zum Einsatz von Verfahren zum dynamischen umweltsensitiven Verkehrsmanagement an Verkehrswegen" der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beauftragt. 

Mit dem geplanten Forschungsansatz soll dargestellt werden:

  • wie wirksam bisher realisierte UVM-Systeme sind,
  • welche Komponenten in den eingesetzten Systemen zur räumlichen und zeitlichen Vorhersage von Luftschadstoffkonzentrationen verwendet werden, wie gut diese Prognosen sind und wie diese ggf. verbessert werden können,
  • welche Abstimmungen und Anpassungsprozesse von Verkehrsmanagement und UVM notwendig sind, um ein effektives Zusammenwirken zu realisieren,
  • welche Synergien aus einer Kopplung von VM mit UVM (Software, Hardware) resultieren können und inwieweit sich einfache Lösungen ohne wesentliche Einbußen an eine Anwendbarkeit und Wirksamkeit definieren lassen;
  • in welcher Weise finanzieller Aufwand und Wirksamkeit eines UVM in Verbin-dung mit einem VM in Beziehung stehen, und ob es, abhängig von gegebenen Randbedingungen, ein Optimum der Auslegung eines UVM gibt;
  • welchen Einfluss ein UVM auf die Stickstoffdioxid- und Feinstaubimmissionen haben kann;
  • inwieweit Lärmimmissionen, die CO2-Emissionen bzw. der Kraftstoffver-brauch sowie der Verkehrsablauf (z.B. Staubildung, Verkehrsverlagerungen in andere Bereiche) und die Verkehrssicherheit von einem UVM betroffen sind,
  • inwieweit sich ein UVM verkehrlich nicht nur hinsichtlich des regionalen, son-dern auch des überregionalen Verkehrs (BAB und Bundesfernstraßen) auswirkt.

Im Shanghaier Stadtbezirk Pudong liegt die Großgemeinde Jinqiao mit einer sogenannten Entwicklungszone, ca. 5 km Luftlinie von der Messe in Pudong entfernt. Für das Planungsgebiet innerhalb dieser Entwicklungszone mit einer Fläche von etwa 4,5 Quadratkilometern südlich der Metro-Haltestellen „Taierzhuang Rd Station“ und „Jinqiao“ der Linie 9 (Begrenzung im Norden durch Yanggaozhong Road (Rd.) und Jinhai Rd., im Süden durch Jinxiu East Rd. und Jinhuai Rd., im Westen durch Hongfeng Rd. und im Osten durch Jingang Rd.) wurde von TRC eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt, deren Ziel es war, die Leistungsfähigkeit bzw. Dimensionierung des geplanten Straßennetzes zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere für die hochbelastete diagonale Achse „Jinke Road“ mitten durch das Planungsgebiet, zu erarbeiten. Dabei konnte auf das im Projekt „Pudong Beicai“ entwickelte Verkehrsmodell zurückgegriffen werden, das aktualisiert und entsprechend den neuen Planungen angepasst wurde..

Die keilförmige Grünfläche Beicai gehört zu einer der acht im „Masterplan Shanghai (1999-2020)“ bestimmten, keilförmigen Grünflächen im Stadtzentrum zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen in der Stadt Shanghai. Die Grünfläche befindet sich im Bereich der Beicai-Gemeinde in günstiger Lage westlich der Wissenschaftsstadt von Zhangjiang.

In dem Wettbewerb sollten die Anforderungen des neuesten Masterplans Shanghais (2016-2040, Manuskript) an die Grünfläche betont werden, um Shanghai zu einer ausgezeichneten internationalen Stadt, einer wünschenswerten Stadt der Innovation und Kultur sowie einer Öko-Stadt zu entwickeln. Um die ökologische Funktion der Grünfläche zu erzielen, sollte die Grünfläche Beicai zu einer „Stadt im Wald, Stadt der Zukunft und Stadt der Kultur“ gebildet werden, mit der Idee von „Innovation, Koordination, Grün, Öffnung und Austausch“.

TRC beteiligte sich im Unterauftrag von Mann+Partner, München an dem Wettbewerb und hat im Rahmen der Verkehrsplanung für das Wettbewerbsareal u.a. ein Verkehrsplanungsmodell erstellt und die erforderlichen Wirkungsanalysen und Leistungsfähigkeitsnachweise erarbeitet. 

In der 7-Mio.-Einwohner-Stadt Jinan in der Provinz Shandong wird derzeit ein neuer Bahnhof, die Jinan New East Railway Station, gebaut. Südlich daran anschließend soll ein neues Stadtviertel mit rd. 132.000 neuen Einwohnern und rd. 250.000 Arbeitsplätzen entwickelt werden. TRC unterstützte SBA International bei der Konzeptionierung des Straßen- und ÖV-Netzes (local bus, BRT, MRT, Metro), der Fuß- und Radwege sowie der Pkw-Stellplätze.

Die Dimensionierung der Straßen und die erforderlichen Takte der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. der Leistungsfähigkeitsnachweis der Verkehrsinfrastruktur erfolgte mit einem dazu entwickelten Verkehrsmodell mit 292 Verkehrszellen.

Im Umfeld des Universiade Centers in Shenzhen wird ein ÖPNV-Hub als neue Verknüpfung von Metrolinien geplant. Rund um den neuen Hub ist eine Weiterentwicklung der Siedlungsstruktur vorgesehen.

Aufgabe von TRC war, den städtebaulichen Entwurf von SBA durch verkehrs- und entwurfstechnische Analysen zu unterstützen. Konkret ging es um die Planung der Straßenknoten im Umfeld des ÖPNV Hubs und um die Beurteilung der Fahrgastströme im neuen Hub. Dazu sind Modellrechnungen (MIV, ÖV, Fußverkehr) durchgeführt worden.

Da der ÖPNV Hub eine besondere Bedeutung für Umsteiger haben wird, muss das Layout des Hubs gewährleisten, dass die Fahrgastströme behinderungsfrei abgewickelt werden können. Dazu wurden von TRC die erwarteten Fußgängerströme in den 7 Ebenen des Hubs ermittelt und die Leistungsfähigkeit von Rolltreppen, Aufzügen und Durchgängen zwischen den Teilbereichen nachgewiesen.

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