Zur Verkehrssituation im Feldmarkring liegen politische Anträge sowie Bürgeranfragen bzw. Beschwerden vor. Die Anwohner aus dem Gebiet und hier insbesondere Anwohner, die unmittelbar an den Zufahrten/Ausfahrten wohnen, bemängeln Belästigungen durch zu viel unnötigen Kfz-Verkehr (speziell überhöhte Geschwindigkeiten und störender Durchgangsverkehr).

Die bisherigen Maßnahmen haben weder in der Politik noch in der Bevölkerung den gewünschten Effekt erzielt. Je nach Wohnlage der Anwohner werden unterschiedliche Ansprüche formuliert.

Vor dem dargestellten Hintergrund besteht die Aufgabe der Verkehrsuntersuchung darin, die verkehrliche Situation im Untersuchungsraum zu erfassen, zu bewerten und zukunftsorientierte Lösungen unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen zu erarbeiten.

Die Kenntnis der Kfz-Verkehrsströme, die aus dem Quartier ausfahren (Quellverkehr), in das Quartier einfahren (Zielverkehr) und das Quartier durchfahren (Durchgangsverkehr) war der Ausgangspunkt für Überlegungen, welche Maßnahmen zu Entlastungen führen können. Aus diesem Grund wurde im Herbst 2021 eine Verkehrserhebung (Kordonerhebung) mit Kennzeichenerfassungssystem durchgeführt. Ergänzend wurden Ortsbesichtigungen und Verkehrsbeobachtungen durchgeführt und Stärken und Schwächen in einer umfassenden Bestandsanalyse dokumentiert und bewertet. Anschließend wurden Maßnahmen und Lösungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anwohnerinteressen erarbeitet und mit der Stadt Iserlohn abstimmt. Diese wurden abschließend in einem Verkehrskonzept mit abschließender Bewertung und Empfehlung mit Aussagen zur Wirkungseinschätzung zusammengefasst.

Das erstellte Konzept befindet sich aktuell in der politischen Diskussion. Es soll im April 2022 vom Verkehrsausschuss beschlossen werden.