Im Auftrag von SBA International (Shanghai) untersucht TRC die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des geplanten Straßennetzes in der South No.1 Area Of Shanghai International Tourist Resort Urban Design, also dem 2,7 km² großen Entwicklungsgebiet direkt südlich des Disneyland Themenparks in Shanghai. Das Verkehrskonzept / die Verkehrsuntersuchung beinhaltet die Erstellung eines Verkehrsmodells, um die Leistungsfähigkeitsanalysen, vergleichenden Wirkungsanalysen und Leistungsfähigkeitsnachweise auf eine verlässliche Datengrundlage beziehen zu können.  

Die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach planen gemeinsam mit dem Kreis Viersen eine ca. 15 km lange Radschnellwegverbindung. Diese soll parallel zu einer wenig befahrenen bzw. bereits stillgelegten Bahntrasse realisiert werden. In Willich hat die Stadt bereits einen Radweg auf der Bahntrasse im Rahmen des Handlungsprogramms Alleenradwege des Landes NRW errichtet.

In einer Potenzial- und Machbarkeitsstudie soll eine Ermittlung und Bewertung der mit der Realisierung der Projektidee einhergehenden verkehrlichen Potenziale, der technischen Umsetzungsfähigkeit und eine erste grobe Abschätzung der Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Darin sollen aus den voruntersuchten Trassenkorridoren umsetzungsfähige Zielvarianten mit detaillierter Beschreibung der Trasse und Kreuzungen unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer und verkehrlicher Anbindung erarbeitet werden. Ebenso sollen punktuelle Lösungen und Kostenermittlungen für Einzelabschnitte und Sonderbauwerke Kern der Aufgabenstellung werden.

Die Erarbeitung einer umsetzungsfähigen Zielvariante mit detaillierter Linienbestimmung wird in enger Abstimmung mit der BEG und der DB AG als Auftraggeberin sowie Vertretern der zuständigen Fachämter der o.g. Kommunen, des Kreises Viersen, des Landestraßenbetriebes NRW, der Unteren Landschaftsbehörde und ggf. der Umweltverbände erfolgen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen durchgeführt, die TRC GmbH ist für die Potenzialanalyse und die Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) zuständig. Die Bewertung der Trassenkorridore bzw. die Abschätzung der Nutzerpotentiale sowie die Datengrundlage für die NKA (v.a. verlagerte Pkw-Fahrleistung) erfolgt dabei mit Hilfe eines Verkehrsmodells.

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen erstellt die TRC GmbH eine Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellwegen in der Stadt Duisburg unter Berücksichtigung regionaler Bezüge.

Bereits heute steht eine Vielzahl an Verkehrsdaten als Open Data zu Verfügung. Dabei versucht jede Art der Datenerhebung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten des Konzepts die tatsächliche Verkehrssituation bestmöglich zu beschreiben. Durch den unterschiedlichen Charakter und die ungleiche Qualität der Daten ist ein direkter Querabgleich der Daten jedoch nicht gewinnbringend möglich.

Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung des automatisierten, selbstoptimierenden Systems ROSY (=„ROuting eaSY“), welches unterschiedliche Datensätze wie z. B. Strukturdaten, Verkehrsströme, Querschnittsdaten aus Messstellen und Floating Car Daten (FCD) abgleicht und kombiniert und somit ein umfangreiches „Echtzeit“-Verkehrsmodell zur Verfügung stellt. Fehler und Inkonsistenzen in den einzelnen Datenquellen können zuverlässig identifiziert werden. Die validierten Daten werden dann in Form von aktuellen Karten visualisiert. Diese werden als Open Data frei zugänglich gemacht.

Die Kenntnis der Verkehrsströme und der Auslastungen in Straßennetzen in Echtzeit ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen, die bisher nicht in Echtzeit verfügbar sind. Drei Prototypen solcher Applikationen sollen im Rahmen des Projekts entwickelt werden:

  • Prototyp A: Tool zur automatischen Validierung der auf MDM/mCloud eingehenden Daten
  • Prototyp B: Tool zur Wirkungssimulation von Baustellen (in Abstimmung mit den Behörden)
  • Prototyp C: Tool zur Wirkungssimulation für die Verkehrsplanung, z. B. Auswertung der Daten der Lichtsignalanlagen (LSA)

Das System wird beispielhaft am Untersuchungsraum Stuttgart – Frankfurt betrieben und validiert. Die während des Prototypenbetriebs erhobenen und ausgewerteten Daten werden mit den zuständigen Verwaltungen diskutiert und wissenschaftlich aufbereitet.

Teilnehmende Institutionen profitieren von einer automatisierten Überprüfung ihrer Daten, die sonst kosten- und personalintensiv vor Ort durchgeführt werden muss. Die Veredelung der Messdaten in ein umfassendes, dynamisches Verkehrsmodell kommt dabei auch Regionen ohne hohe Zählstellendichte zugute, die als Teil des räumlich ausgedehnten Modells direkt von den verbesserten Verkehrsdaten der Nachbarregionen profitieren. Längerfristig besteht die Möglichkeit, auf Basis von selbstoptimierenden Verkehrsmodellen einen neuen, digitalen Zugang zu Verkehrswissen zu öffnen, der ein deutliches Potential zur Kosteneinsparung gegenüber dem bestehenden Vorgehen von Verkehrsstudien aufzeigt.

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