Die Arbeitsgemeinschaft IVU Umwelt GmbH, Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG und TRC GmbH wurde mit der Bearbeitung des FE-Projekts 70.0912/2015 „Minderungspotenziale, Qualitätsanforderungen zum Einsatz von Verfahren zum dynamischen umweltsensitiven Verkehrsmanagement an Verkehrswegen" der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beauftragt. 

Um die verbindlichen Grenzwerte der Immissionsbelastung der 39. BImSchV einzuhalten, wurden und werden kommunale und regionale Luftreinhaltepläne erstellt und Minderungsmaßnahmen festgelegt. Auf Grund des hohen Verursacheranteils haben Maßnahmen für den Kfz-Verkehr dabei eine besondere Bedeutung.
Zu unterscheiden sind beim Kfz-Verkehr statische und dynamische Maßnahmen. Als dynamische Maßnahme wird zur Senkung der Immissionsbelastungen an den Hotspots vermehrt auf das umweltsensitive Verkehrsmanagement (UVM)  gesetzt, um die Eingriffe in den Verkehrsablauf auf solche Situationen zu beschränken, die hinsichtlich der Einhaltung von Grenzwerten der Luftqualität besonders effektiv sind. Für den Einsatz des UVM ist ein System erforderlich, das es erlaubt, die aktuelle und/oder zu erwartende Luftschadstoffbelastung zu bestimmen sowie die notwendigen Informationen für die Umsetzung von Steuerungsmaßnahmen bereitzustellen. Es sollte im Forschungsprojekt dargestellt werden:

  • wie wirksam bisher realisierte UVM-Systeme sind,
  • welche Komponenten in den eingesetzten Systemen zur räumlichen und zeitlichen Vorhersage von Luftschadstoffkonzentrationen verwendet werden, wie gut diese Prognosen sind und wie diese ggf. verbessert werden können,
  • welche Abstimmungen und Anpassungsprozesse von Verkehrsmanagement und UVM notwendig sind, um ein effektives Zusammenwirken zu realisieren,
  • welche Synergien aus einer Kopplung von VM mit UVM (Software, Hardware) resultieren können und inwieweit sich einfache Lösungen ohne wesentliche Einbußen an eine Anwendbarkeit und Wirksamkeit definieren lassen;
  • in welcher Weise finanzieller Aufwand und Wirksamkeit eines UVM in Verbin-dung mit einem VM in Beziehung stehen, und ob es, abhängig von gegebenen Randbedingungen, ein Optimum der Auslegung eines UVM gibt;
  • welchen Einfluss ein UVM auf die Stickstoffdioxid- und Feinstaubimmissionen haben kann;
  • inwieweit Lärmimmissionen, die CO2-Emissionen bzw. der Kraftstoffver-brauch sowie der Verkehrsablauf (z.B. Staubildung, Verkehrsverlagerungen in andere Bereiche) und die Verkehrssicherheit von einem UVM betroffen sind,
  • inwieweit sich ein UVM verkehrlich nicht nur hinsichtlich des regionalen, son-dern auch des überregionalen Verkehrs (BAB und Bundesfernstraßen) auswirkt.

Förderprojekt aus dem EU-Programm Frontier Cities

Ziel des Projekts war die Entwicklung einer Plattform, die die Bündelung der schnell wachsenden Lieferdienste in Großstädten ermöglicht. Sie sollte einen Qualitätssprung in der Belieferung von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten erreichen, indem den Kunden enge Lieferzeitfenster mit hoher Pünktlichkeit und - aufgrund der Bündelung - zu günstigen Preisen angeboten werden. Da die Belieferung mit weniger Fahrleistung einhergeht, wird sich die Umweltbelastung verringern. Es sollte auf diese Weise eine Win-Win-Situation entstehen, die Vorteile für die Bevölkerung, die belieferten Kunden, den Einzelhandel und die Lieferfirmen selbst bietet.

Die Vorteile der Entwicklung wurden in einem Real-Experiment am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart aufgezeigt. Innerhalb des Projekts wurde die bestehende Lieferdienstbündelungsplattform von Lieferservice Matthias Brunner sowohl hinsichtlich des Bündelungsalgorithmus als auch hinsichtlich der Qualität der Lieferzeitprognose optimiert. TRC arbeitete an der Optimierung der Qualität der Lieferzeitprognosen als Grundlage des Bündelungsalgorithmus. Dazu wurden die aktuellen und die prognostischen Reisezeiten ermittelt. TRC verwendete dazu einen neuen Ansatz, wobei die Reisezeiten mittels Kombination eines zeitlich auf Minutenebene und räumlich auf Baublockseiten disaggregierten Verkehrsmodells mit den Daten aus den Messstellen der IVLZ ermittelt werden. Für die Kommune ergibt sich aus diesem Vorgehen der Vorteil, dass das bestehende Verkehrsmodell und die bestehenden Messstellen der Verkehrsleitzentrale in einer neuen Anwendung weiteren Nutzen stiften.

Beteiligt waren neben der TRC GmbH die Stadt Stuttgart mit Integrierte Verkehrsleitzentrale IVLZ, Lieferservice Matthias Brunner und die abstracture GmbH & Co. KG.

 

 

Ziel der Untersuchung ist es, am Beispiel der Stadt Essen die Wirksamkeit neuer Mobilitätskonzepte für einen Prognosehorizont 2030 zu analysieren. In dieser Untersuchung werden empirische Daten mit vorhandenen und neu entwickelten Modellen verknüpft. Im Fokus steht die Frage, welche Rolle der Öffentliche Verkehr in der Stadt der Zukunft inklusive dessen Vernetzung mit individuellen Verkehrsangeboten (car2Go, klassisches car sharing, Leihfahrräder, Pedelecs) sowie im Kontext von neuen Angeboten der Information- und Kommunikationstechnologie spielen wird bzw. könnte. Dabei wird die Rolle der Öffentlichen Hand mit derjenigen von privaten Investoren und der von Nutzern der Angebote verknüpft.

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Wir bekamen den Auftrag, in „ Guangzhou International Financial City“ zwischen Huanan Expressway und Guangzhou Ring Expressway im Tianhe Distrikt der am Pearl River gelegenen 9-Millonen-Einwohner-Metropole Guangzhou eine Verkehrsuntersuchung durchzuführen. Hauptziel der Untersuchung war die Prognose der durch die Planung hervorgerufenen Fahrten und der Verteilung dieser Fahrten auf das Straßennetz. Hierzu wurde ein Verkehrsplanungsmodell mit rund 100 Verkehrszellen und rund 750 Links erstellt. Kritische Links und Knotenpunkte wurden hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Signalisierung näher analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

TRC Transportation Research & Consulting hat in dem direkt neben den geplanten Shanghai Exhibition Center westlich des Hongqiao Verkehrsknotenpunktes gelegenen Planungsgebiet „Central Business District Hongqiao-West“ eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt. Hauptziel der Untersuchung war Ermittlung der voraussichtlichen Anzahl der Fahrten und der Verteilung dieser Fahrten auf das Straßennetz mittels eines Verkehrsplanungsmodells für mehrere Szenarien. Ein weiteres Ziel war die Darstellung der zusätzlichen Verkehre und eine Bewertung der Auswirkungen auf den Zugang zum Ausstellungsgelände. Ausgewählte Knotenpunkte wurden hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Signalisierung analysiert.

TRC hat für den Kernbereich der 10-Millionen-Einwohner-Stadt Chengdu im Auftrag von SBA International eine Verkehrsanalyse durchgeführt. Ziel der Studie war die Prognose des Verkehrsaufkommens infolge der Neuplanung des Distrikts. Für die Ermittlung der Quell,- Ziel- und Durchgangsverkehre sowie die Verteilung dieser auf die Verkehrsnetze wurde ein Verkehrsplanungmodell aufgebaut.Zudem wurden die in dem Planungsgebiet liegenden Straßenverkehrsknoten auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft.Auftraggeber: SBA International, Shanghai

Die TRC Transportation Research & Consulting GmbH ist zusammen mit dem Navigationsgerätehersteller TomTom und dem Fachgebiet „Physik von Transport und Verkehr“ der Universität Duisburg-Essen innerhalb des EffizienzClusters LogistikRuhr an dem Projekt „Dynamics in Navigation“ beteiligt. Ziel des Projekts Dynamics in Navigation ist die Optimierung der Routenempfehlungen von Navigationssystemen unter Berücksichtigung der Auswirkungen im gesamten Verkehrsnetz.Im Fall von Störungen im Verkehrsnetz ermitteln Navigationssysteme des gleichen Typs die gleiche Ausweichroute.

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In dieser Untersuchung im Auftrag des Initiativkreis Ruhr wurden die Themen „Definition und Systematik von Smart Mobility-Lösungen“, „Darstellung und Bewertung vorhandener Smart Mobility Ansätze auf nationaler Ebene“, „Internationale Smart Mobility-Ansätze“, „Stand der Entwicklung in der Metropole Ruhr“ und „Mögliche Smart Mobility Lösungen für die Metropole Ruhr“ behandelt. Kern sind dabei Systeme zur Integration der Verkehrssysteme mit Smart Card Lösungen und Smart Phone Lösungen. Ein umfangreicher Anhang listet die technischen Ansätze der verschiedenen Entwicklungen auf. Abschlussbericht: Schönharting, J. und Wolter, St.: Smart Mobility, Vernetzung der Verkehrsangebote in der Metropole Ruhr. Auftrag des Initiativkreis Ruhr, Essen, 2011