Ziel der Untersuchung ist es, am Beispiel der Stadt Essen die Wirksamkeit neuer Mobilitätskonzepte für einen Prognosehorizont 2030 zu analysieren. In dieser Untersuchung werden empirische Daten mit vorhandenen und neu entwickelten Modellen verknüpft. Im Fokus steht die Frage, welche Rolle der Öffentliche Verkehr in der Stadt der Zukunft inklusive dessen Vernetzung mit individuellen Verkehrsangeboten (car2Go, klassisches car sharing, Leihfahrräder, Pedelecs) sowie im Kontext von neuen Angeboten der Information- und Kommunikationstechnologie spielen wird bzw. könnte. Dabei wird die Rolle der Öffentlichen Hand mit derjenigen von privaten Investoren und der von Nutzern der Angebote verknüpft.

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TRC ist Mitglied im Konsortium des Projektes "colognE-mobil" der "Modellregion Elektromobilität Region Rhein-Ruhr", das zusammen mit verschiedenen Lehrstühlen der Universität Duisburg-Essen, den Kölner Fordwerken, der Stadt Köln und dem Versorger Rheinenergie 25 Elektrofahrzeuge im Großraum Köln im Alltag testete. Generelles Ziel des Projekts war, einen Beitrag zu leisten zur Frage, welche Auswirkungen bei einer sukzessiven Marktdurchdringung von Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeugen im Stadtverkehr in den Themenfeldern Energiebedarf und Umweltauswirkungen zu erwarten sind.

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TRC Transportation Research & Consulting war Unterauftragnehmer des Megacity-Verbundprojektes Shanghai: Integrative Ansätze für eine nachhaltige und energieeffiziente Stadtentwicklung, Stadtgestaltung, Mobilität, Bauen und Wohnen. TRC betreute dort die Entwicklung eines Energie-Effizienz-Controllers (EEC) mit den Unterthemen Mobilität, Gebäudenutzung und regenerative Energieproduktion, der tagesaktuelle Bilanzen des Energieverbrauchs in einem Stadtteil von Shanghai liefert.

Von der Industriekultur zur Dienstleistungskultur. Mit der Dienstleistungskultur zur Klimakultur. TRC hat im Projekt Klima-Initiative Essen das Handlungsfeld „Mobilität“ übernommen und bearbeitete dort die Themen „Fahrradverkehr“, „klimaverträglicheres Autofahren“ und „Öffentlicher Verkehr“.

Verschiedene Maßnahmen wurden umgesetzt und ex post von TRC bewertet. Dazu wurden die Einstellungen der Bevölkerung zu neuen Mobilitätsformen über telefonische und internetbasierte Befragungen ermittelt und Verkehrserhebungen durchgeführt. Die aktualisierte PSV-Software wurde für die Hochrechnung der Wirkungen auf die gesamte Stadtbevölkerung genutzt.

Für ausgewählte Maßnahmen hat TRC darüber hinaus, aufbauend auf den Wegekettendaten der Haushaltsbefragung 2001, eigene Simulationssoftware entwickelt und zur Ermittlung von Wirkungen eingesetzt.

Maßnahmen einer nachhaltigen Mobilität

Die untersuchten Maßnahmen betrafen u.a. 

die Verbesserung der Radinfrastruktur durch die Stadt Essen und deren Tochter Allbau. TRC hat hierzu ein Radwegenetzkonzept für die Gesamtstadt beigesteuert und einen Leitfaden für Abstellanlagen erarbeitet.

TRC hat zur Verbesserung der Radnutzung durch stadtweite Kampagnen, insbesondere die Organisation des jährlichen „STADTRADELN“ beigetragen. Neben der Organisation und Betreuung hat TRC auch die ex post Bewertung der Maßnahme auf der Grundlage von Internetfragebögen vorgenommen.

In Essen wurde Car Sharing durch verschiedene Anbieter in Verbindung mit der Essener Verkehrs AG eingeführt. TRC hat die ex ante Bewertung der Maßnahme mittels Simulation von Wegeketten vorgenommen.

TRC hat eine CO2-Mobilitäts-App entwickelt, die es individuellen Nutzern ermöglicht, die täglichen CO2-Emissionen zu erfassen.

TRC wurde das Monitoring aller mobilitätsbezogenen Maßnahmen übertragen. Dazu entwickelte TRC eine auf Essen angepasste Version des „Energy Efficiency Controllers EEC“, die die dynamischen Daten der Verkehrsleitzentrale der Straßenverwaltung nutzt und den stündlichen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen des Kfz-Verkehrs im Straßennetz der Stadt Essen ermittelt.

 

Publikationen:

_Wessely, A.; Wolter, S.: Bilanzierung, Potenzialanalyse und Monitoring der verkehrsbedingten Energieverbräuche in Essen sowie Handlungsansätze zur Reduzierung der CO2-Emissionen. In: Wagner, H.-J.; Görres, J. (Hg.): Wettbewerb Energieeffiziente Stadt - Band 2: Energieversorgung, Energiebilanzierung und Monitoring, LIT Verlag, Berlin, 2014

_Wolsing, D.; Wolter, S. et al.: klima|werk|stadt|essen – Handeln in einer neuen Klimakultur. In: Wagner, H.-J.; von Both, P. (Hg.): Wettbewerb Energieeffiziente Stadt - Band 8: Gute Beispiele der Umsetzungsphase, LIT Verlag, Berlin, 2016

TRC Transportation Research & Consulting ist Mitglied des Konsortiums unter Federführung der Stadt Essen, das einen Projektvorschlag im Rahmen des BMBF-Wettbewerbs "Energieeffiziente Stadt" vorgelegt hat. In der bis Mitte 2010 stattgefundenen Vorbereitungsphase haben sich TRC, mit dem Forschungsschwerpunkt „Handlungsfeld Mobilität“, die Stadt Essen, sowie kommunale Unternehmen und Forschungsinstitute der Universität Duisburg-Essen zusammengetan, um konkrete Maßnahmen für den regionalen Klimaschutz zu entwickeln.

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TRC Transportation Research & Consulting hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtplanung und Städtebau (ISS) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Stadt Essen die Lärmkartierung für die Stadt Essen bearbeitet und im Mai 2008 fertig gestellt. Die Lärmkartierung und die anschließend von der Stadt Essen zu erstellenden Lärmaktionspläne sind Bestandteile der EU-Umgebungslärmrichtlinie (Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm).

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Entwicklung von energieeffizienten Konzepten der Siedlungs- und Verkehrsinfrastruktur im Distrikt Fengxian/Shanghai und in der Distrikthauptstadt Nanqiao, China. Es werden die Ebenen "Stadt der kurzen Wege", "Priorisierung des Fußweg- und Radwegenetzes", "Ausbau des öffentlichen Verkehrs" und des Taxisystems sowie "energieeffizientes Bauen" und "regenerative Energiegewinnung" behandelt.

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