Aufgabe von TRC war es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf von SBA International hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen sowie der Notwendigkeit von Anschlüssen zu überprüfen.

Im Shanghaier Stadtbezirk Pudong liegt die Großgemeinde Jinqiao mit einer sogenannten Entwicklungszone, ca. 5 km Luftlinie von der Messe in Pudong entfernt. Für das Planungsgebiet innerhalb dieser Entwicklungszone mit einer Fläche von etwa 4,5 Quadratkilometern südlich der Metro-Haltestellen „Taierzhuang Rd Station“ und „Jinqiao“ der Linie 9 (Begrenzung im Norden durch Yanggaozhong Road (Rd.) und Jinhai Rd., im Süden durch Jinxiu East Rd. und Jinhuai Rd., im Westen durch Hongfeng Rd. und im Osten durch Jingang Rd.) wurde von TRC eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt, deren Ziel es war, die Leistungsfähigkeit bzw. Dimensionierung des geplanten Straßennetzes zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere für die hochbelastete diagonale Achse „Jinke Road“ mitten durch das Planungsgebiet, zu erarbeiten. Dabei konnte auf das im Projekt „Pudong Beicai“ entwickelte Verkehrsmodell zurückgegriffen werden, das aktualisiert und entsprechend den neuen Planungen angepasst wurde..

In der Xiongan New Area, einem neuen nationalen Entwicklungsgebiet in der Provinz Hebei, welches an den Erfolg der Sonderwirtschaftszone von Shenzhen und dem neuen Gebiets von Shanghai Pudong anknüpfen soll, wird von SBA für das sog. Zhaili Cluster ein städtebaulicher Entwurf erarbeitet. 76.000 Einwohner der heute bestehenden Dörfer sollen hier hin umgesiedelt werden, sodass später einmal insgesamt 180.000 Einwohner in Zhaili leben sollen.

Aufgabe von TRC ist es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen zu überprüfen. Die Erstellung des Verkehrsgutachtens (Leistungsfähigkeitsnachweise und Wirkungsanalysen für das Straßennetz) erfolgt mit Hilfe eines makroskopischen Verkehrsplanungsmodells.

Aufgrund der anhaltenden Überschreitung der Luftqualitätsgrenzwerte für NOx bzw. NO2 an der Verkehrsmessstation Mülheim Aktienstraße (VMHA) wurde seitens der Stadt ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 5 Themenschwerpunkten aufgestellt, die in einem Masterplan zur Verbesserung der Luftqualität zusammengeführt werden sollen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollten hinsichtlich ihrer schadstoffmindernden Wirkungen sowie der finanziellen und zeitlichen Realisierungsbedingungen analysiert und bewertet und zu einem konsistenten Maßnahmenbündel zusammengefasst werden.

 

Leistungen der TRC GmbH (Auswahl): Verkehrserhebungen, Messfahrten (MIV und Tram), Befragungen (Online-Umfrage) und Experteninterviews, Ermittlung der verkehrlichen Wirkung verschiedener Maßnahmen und Maßnahmenbündel (Potentialanalysen), Emissions- und Immissionsberechnungen verschiedener Maßnahmen und Maßnahmenbündel, Ermittlung von Kosten und der NO2-Kosteneffizienz, Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen.

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen hat die TRC GmbH eine Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellwegen in der Stadt Duisburg unter Berücksichtigung regionaler Bezüge erstellt. Die Bewertung der Trassenkorridore bzw. die Abschätzung der Nutzerpotentiale erfolgte dabei mit Hilfe eines Verkehrsmodells.

Im Rahmen der Potenzialanalyse wurden die Verkehrsbeziehungen zwischen der Stadt Duisburg und den umliegenden Kommunen in einem Umkreis von etwa 20 km um die Innenstadt betrachtet, um daraus 3 mögliche Korridore für Radschnellverbindungen ermitteln zu können.

Die Innenstadt liegt bei einer kleinmaßstäblichen Betrachtung nahe des Radschnellweg RS1, der als hinsichtlich der baulichen Umsetzung als gesichert gelten kann und sich zur Verknüpfung mit gleichrangingen Infrastrukturelementen anbietet.

Der erste wesentliche Schritt war die Identifikation von Korridorverbindungen innerhalb eines 20 km-Radius um die Duisburger Innenstadt (erweitertes Planungsgebiet) mit einer Mindestlänge von 5 km, da ab dieser Entfernung der entfernungsbezogene Effekt erkennbar ist. Als Korridore bzw. Ziele gelten die angrenzenden Städte Moers (Westen), Dinslaken (Norden), Oberhausen-Sterkrade (Nordosten), Ratingen und Düsseldorf (Süden) sowie Krefeld (Südwesten) (die Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr wird mit dem RS1 bereits angeschlossen, sodass diese von den weiteren Betrachtungen ausgeschlossen werden konnte).

Ausgehend von der Innenstadt (Rathaus & Hauptbahnhof) bzw. dem RS1 als wichtigen Radverkehrsanschluss wurden unter Berücksichtigung der Stadtstruktur mit den vorhandenen Strukturdaten, den topografischen und verkehrsinfrastrukturellen Bedingungen (vor allem Brücken und bereits vorhandene Radwege (NRW-Radwegenetz), aber auch Haltepunkte des schienengebundenen Verkehrs) mehrere Streckenvarianten pro Korridor erarbeitet und mit der Stadt Duisburg abgestimmt. Bei der Auswahl der Strecken wurde bereits darauf geachtet, dass möglichst keine neuen größeren Ingenieurbauwerke wie Rhein- oder Ruhrbrücken erforderlich werden.

Um die Trassen bzw. Korridore mit den höchsten Potentialen zu ermitteln, wurde ein Verkehrsmodell genutzt. Dazu wurden die oben skizzierten Streckenverläufe in den Korridoren für RSV im Verkehrsmodell modelliert und mithilfe des Modells auf Nachfragewirkungen untersucht. In weiteren Schritten wurde das Verlagerungspotential (von anderen Verkehrsmitteln auf das Fahrrad) durch Reisezeitgewinne infolge der neuen Radschnellverbindungen ermittelt.

Neben dem „reinen“ Nutzerpotenzial (Radler/Tag) sollten weitere Bewertungskriterien berücksichtigt werden, weshalb ein Bewertungsverfahren mittels Punktevergabe entwickelt und angewendet wurde. Ein wesentlicher Faktor waren dabei die Kosten, die für die 21 Streckenvarianten abgeschätzt wurden. Infolge dessen wurden 3 Korridorverbindungen unter Berücksichtigung alternativer Routenführungen ausgewählt und daraus Vorzugstrassen abgeleitet.

Diese oben beschriebenen Arbeiten wurden von TRC bearbeitet. Die folgenden Arbeitspakete wurden federführend durch das IB Berg bearbeitet: Beispielhafte Querschnittsentwürfe für die verwendeten Führungselemente und Knotenpunkt-Lösungen, Prüfung der Machbarkeit und Maßnahmenkataster, detaillierte Kostenschätzung anhand Maßnahmenkataster, Erstellung eines Kommunikationskonzepts.

Die keilförmige Grünfläche Beicai gehört zu einer der acht im „Masterplan Shanghai (1999-2020)“ bestimmten, keilförmigen Grünflächen im Stadtzentrum zur Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen in der Stadt Shanghai. Die Grünfläche befindet sich im Bereich der Beicai-Gemeinde in günstiger Lage westlich der Wissenschaftsstadt von Zhangjiang.

In dem Wettbewerb sollten die Anforderungen des neuesten Masterplans Shanghais (2016-2040, Manuskript) an die Grünfläche betont werden, um Shanghai zu einer ausgezeichneten internationalen Stadt, einer wünschenswerten Stadt der Innovation und Kultur sowie einer Öko-Stadt zu entwickeln. Um die ökologische Funktion der Grünfläche zu erzielen, sollte die Grünfläche Beicai zu einer „Stadt im Wald, Stadt der Zukunft und Stadt der Kultur“ gebildet werden, mit der Idee von „Innovation, Koordination, Grün, Öffnung und Austausch“.

TRC beteiligte sich im Unterauftrag von Mann+Partner, München an dem Wettbewerb und hat im Rahmen der Verkehrsplanung für das Wettbewerbsareal u.a. ein Verkehrsplanungsmodell erstellt und die erforderlichen Wirkungsanalysen und Leistungsfähigkeitsnachweise erarbeitet. 

In der 7-Mio.-Einwohner-Stadt Jinan in der Provinz Shandong wird derzeit ein neuer Bahnhof, die Jinan New East Railway Station, gebaut. Südlich daran anschließend soll ein neues Stadtviertel mit rd. 132.000 neuen Einwohnern und rd. 250.000 Arbeitsplätzen entwickelt werden. TRC unterstützte SBA International bei der Konzeptionierung des Straßen- und ÖV-Netzes (local bus, BRT, MRT, Metro), der Fuß- und Radwege sowie der Pkw-Stellplätze.

Die Dimensionierung der Straßen und die erforderlichen Takte der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. der Leistungsfähigkeitsnachweis der Verkehrsinfrastruktur erfolgte mit einem dazu entwickelten Verkehrsmodell mit 292 Verkehrszellen.

Im Umfeld des Universiade Centers in Shenzhen wird ein ÖPNV-Hub als neue Verknüpfung von Metrolinien geplant. Rund um den neuen Hub ist eine Weiterentwicklung der Siedlungsstruktur vorgesehen.

Aufgabe von TRC war, den städtebaulichen Entwurf von SBA durch verkehrs- und entwurfstechnische Analysen zu unterstützen. Konkret ging es um die Planung der Straßenknoten im Umfeld des ÖPNV Hubs und um die Beurteilung der Fahrgastströme im neuen Hub. Dazu sind Modellrechnungen (MIV, ÖV, Fußverkehr) durchgeführt worden.

Da der ÖPNV Hub eine besondere Bedeutung für Umsteiger haben wird, muss das Layout des Hubs gewährleisten, dass die Fahrgastströme behinderungsfrei abgewickelt werden können. Dazu wurden von TRC die erwarteten Fußgängerströme in den 7 Ebenen des Hubs ermittelt und die Leistungsfähigkeit von Rolltreppen, Aufzügen und Durchgängen zwischen den Teilbereichen nachgewiesen.