Die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach planen gemeinsam mit dem Kreis Viersen eine ca. 15 km lange Radschnellwegverbindung. Diese soll parallel zu einer wenig befahrenen bzw. bereits stillgelegten Bahntrasse realisiert werden. In Willich hat die Stadt bereits einen Radweg auf der Bahntrasse im Rahmen des Handlungsprogramms Alleenradwege des Landes NRW errichtet.

In einer Potenzial- und Machbarkeitsstudie sollte eine Ermittlung und Bewertung der mit der Realisierung der Projektidee einhergehenden verkehrlichen Potenziale, der technischen Umsetzungsfähigkeit und eine erste grobe Abschätzung der Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Darin sollten aus den voruntersuchten Trassenkorridoren umsetzungsfähige Zielvarianten mit detaillierter Beschreibung der Trasse und Kreuzungen unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer und verkehrlicher Anbindung erarbeitet werden. Ebenso waren punktuelle Lösungen und Kostenermittlungen für Einzelabschnitte und Sonderbauwerke Kern der Aufgabenstellung.

Die Erarbeitung einer umsetzungsfähigen Zielvariante mit detaillierter Linienbestimmung erfolgte in enger Abstimmung mit der BEG und der DB AG als Auftraggeberin sowie Vertretern der zuständigen Fachämter der o.g. Kommunen, des Kreises Viersen, des Landestraßenbetriebes NRW und der Unteren Landschaftsbehörde.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen durchgeführt, die TRC GmbH war für die Potenzialanalyse und die Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) zuständig. Die Bewertung der Trassenkorridore bzw. die Abschätzung der Nutzerpotentiale sowie die Datengrundlage für die NKA (v.a. verlagerte Pkw-Fahrleistung) erfolgte dabei mit Hilfe eines Verkehrsmodells.

Gegenstand des Planungswettbewerbs war die Ausarbeitung eines Entwurfsvorschlags für die Umgestaltung des Stadtraums der B 14 zwischen dem Portal Schwanenplatztunnel und dem Portal Heslacher Tunnel im Hinblick auf die Weiterentwicklung städtebaulicher Qualitäten unter Berücksichtigung verkehrstechnischer Erfordernisse und Randbedingungen.

Die Erarbeitung des Wettbewerbsbeitrags erfolgte in einer Arbeitsgemeinschaft der Stuttgarter Unternehmen SBA GmbH Architektur und Städtebau, TRC Transportation Research and Consulting GmbH sowie g2-Landschaftsarchitekten PartGmbB (Gauder + Gehring Freie Landschaftsarchitekten BDLA) und erreichte den 3. Preis. 

Der Schwerpunkt des Konzepts liegt in der attraktiven Gestaltung des öffentlichen Raums als Grünraum mit Fokus auf das Stadtklima und der Schaffung eines durchgängigen Grünzugs („Grünes Band“) mit Bereichen für Aufenthalt und Verkehr. Bewusst wurde auf eine breite Mittelinsel verzichtet, um die frei werdenden Flächen den Rändern zuzuschlagen, um dort attraktive Aufenthalts- und Platzflächen zu schaffen. Beidseitig gefasst wird das Band durch breite Fußwege, die zum Flanieren einladen. Es bildet Bereiche mit begrünten Parkflächen und öffnet sich dann an den Kreuzungspunkten wieder zu urbanen Spielplätzen. Die einzelnen Teilabschnitte des grünen Bands sind in unterschiedliche Sequenzen der Gestaltung und Freiraumnutzung gegliedert: Extensive Nutzungen bei denen der Fokus auf Umwelt- und Klimaverbesserung im Vordergrund stehen und intensiv genutzte Bereiche die dem innerstädtischen Nutzungsdruck durch Bürger und Besucher gerecht werden, wechseln sich im Gleichgewicht ab.

Verkehrsbauwerke sollen konsequent zurück gebaut werden und der Verkehr ebenerdig mit klarer Zuordnung in befahrbare und nicht befahrbare Bereiche angeordnet werden. Die Straße wird auf der Innenstadtseite geführt wobei ein großzügiger Bereich für Fußgänger und Radfahrer angeboten wird. Das schafft eine klare Orientierung und gute Anbindungsmöglichkeiten an die Quartiere.

Die Platzräume werden konsequent und durchgängig als Gelenke ausgebildet und schaffen räumliche und funktionale Vernetzung in die angrenzenden Quartiere.

Die städtebaulichen Veränderungen beschränken sich auf eine Neubebauung im IBA-Quartier. Durch die Aufwertung des öffentlichen Raums besteht darüber hinaus die Chance der Aufwertung der Raumkanten, insbesondere der Erdgeschosszonen.

 

Die Wettbewerbsarbeit steht unter folgendem Link (von unserem Projektpartner SBA) zum Download bereit:

Wettbewerbsarbeit_Neuer Stadtraum B14 Stuttgart_TRC_SBA_G2

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Homepage der Stadt Stuttgart

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Die Rheinbrücke „Neuenkamp“ soll durch einen Neubau ersetzt werden. Sie bildet die zentrale Verbindung zwischen den Innenstädten von Duisburg und Moers. Auf der Grundlage des Projektes „Potenzial- und Machbarkeitsanalyse von Radschnellverbindungen in der Stadt Duisburg“ und der Arbeitsergebnisse des Korridors nach Moers wurde ein ausreichend hohes Potenzial für eine Radschnellwegverbindung zwischen Duisburg und Moers ermittelt. Im Zuge der derzeiten Brückenplanungen sind jedoch lediglich normale Fuß- und Gehwege für die Rheinquerung vorgesehen, die den zukünftigen Anforderungen an die wachsenden Radverkehrsstärken und den geforderten Standards von Radschnellwegen nicht gerecht werden. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat die Bereitschaft gezeigt, die begleitenden Rad- und Gehwege entsprechend der Radschnellweg-Standards zu verbreitern, sofern die Machbarkeit und ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis nachgewiesen werden können. Die Aufgabenstellung umfasste deshalb u.a. die Voruntersuchung nach RE-Standard mit Lageplänen, Höhenplänen, Regelquerschnitten, Ersteinschätzung der UVP-Pflicht und Kostenschätzung nach AKVS, eine Potentialuntersuchung mit Quantifizierung der Verlagerungseffekte unter Berücksichtigung der Binnenverkehre in Moers (dazu Erweiterung des bestehenden Verkehrsmodells der Stadt Duisburg um die Stadt Moers) sowie die Erarbeitung einer Nutzen-Kosten-Analyse.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro H. Berg und Partner GmbH aus Aachen erstellt. Die TRC GmbH bearbeitete im Wesentlichen die Potenzialanalyse (und die damit verbundenen Verkehrsmodellarbeiten) sowie den Nachweis der Wirtschaftlichkeit bzw. Erarbeitung einer Nutzen-Kosten-Analyse.

Im Auftrag von SBA International (Shanghai) untersucht TRC die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des geplanten Straßennetzes in der South No.1 Area Of Shanghai International Tourist Resort Urban Design, also dem 2,7 km² großen Entwicklungsgebiet direkt südlich des Disneyland Themenparks in Shanghai. Das Verkehrskonzept / die Verkehrsuntersuchung beinhaltet die Erstellung eines Verkehrsmodells, um die Leistungsfähigkeitsanalysen, vergleichenden Wirkungsanalysen und Leistungsfähigkeitsnachweise auf eine verlässliche Datengrundlage beziehen zu können.  

Hedong ist die "Neustadt" zu Suining auf der östlichen Uferseite des Fu Flusses in der Proving Sichuan. Die vorgesehenen Kennwerte der Bebauung sind im Hedong New District 2nd Stage Regulatory Plan festgeschrieben, der eine Landfläche von über 16 km² umfasst. Bei dem konkret im Detail von SBA städtebaulich zu planenden Teil von Suining handelt es sich um einen Finanzdistrikt in moderaten Massstab mit einer Fläche von 0,67 km².

Aufgabe von TRC ist es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen sowie der Notwendigkeit von Anschlüssen an die Yongxing Avenue (Brücke) zu überprüfen. Die Erstellung des Verkehrsgutachtens (Verkehrskonzept (Optimierung der Straßenquerschnitte im Hinblick auf Fahrstreifenanzahl, Aufteilung des Querschnitts, Gestaltung und Widmung), Leistungsfähigkeitsnachweise und Wirkungsanalysen für das Straßennetz) erfolgt mit Hilfe eines makroskopischen Verkehrsplanungsmodells (rd. 100 Verkehrszellen, Abdeckung des Hedong New District 2nd Stage).

 

Aufgabe von TRC war es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf von SBA International hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen sowie der Notwendigkeit von Anschlüssen zu überprüfen.

Im Shanghaier Stadtbezirk Pudong liegt die Großgemeinde Jinqiao mit einer sogenannten Entwicklungszone, ca. 5 km Luftlinie von der Messe in Pudong entfernt. Für das Planungsgebiet innerhalb dieser Entwicklungszone mit einer Fläche von etwa 4,5 Quadratkilometern südlich der Metro-Haltestellen „Taierzhuang Rd Station“ und „Jinqiao“ der Linie 9 (Begrenzung im Norden durch Yanggaozhong Road (Rd.) und Jinhai Rd., im Süden durch Jinxiu East Rd. und Jinhuai Rd., im Westen durch Hongfeng Rd. und im Osten durch Jingang Rd.) wurde von TRC eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt, deren Ziel es war, die Leistungsfähigkeit bzw. Dimensionierung des geplanten Straßennetzes zu überprüfen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere für die hochbelastete diagonale Achse „Jinke Road“ mitten durch das Planungsgebiet, zu erarbeiten. Dabei konnte auf das im Projekt „Pudong Beicai“ entwickelte Verkehrsmodell zurückgegriffen werden, das aktualisiert und entsprechend den neuen Planungen angepasst wurde..

In der Xiongan New Area, einem neuen nationalen Entwicklungsgebiet in der Provinz Hebei, welches an den Erfolg der Sonderwirtschaftszone von Shenzhen und dem neuen Gebiets von Shanghai Pudong anknüpfen soll, wird von SBA für das sog. Zhaili Cluster ein städtebaulicher Entwurf erarbeitet. 76.000 Einwohner der heute bestehenden Dörfer sollen hier hin umgesiedelt werden, sodass später einmal insgesamt 180.000 Einwohner in Zhaili leben sollen.

Aufgabe von TRC ist es, die Verkehrsnachfrage abzuschätzen und den städtebaulichen Entwurf hinsichtlich Leistungsfähigkeit des Straßennetzes bzw. der Dimensionierung der Straßen zu überprüfen. Die Erstellung des Verkehrsgutachtens (Leistungsfähigkeitsnachweise und Wirkungsanalysen für das Straßennetz) erfolgt mit Hilfe eines makroskopischen Verkehrsplanungsmodells.