Förderprojekt aus dem EU-Programm Frontier Cities

Ziel des Projekts war die Entwicklung einer Plattform, die die Bündelung der schnell wachsenden Lieferdienste in Großstädten ermöglicht. Sie sollte einen Qualitätssprung in der Belieferung von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten erreichen, indem den Kunden enge Lieferzeitfenster mit hoher Pünktlichkeit und - aufgrund der Bündelung - zu günstigen Preisen angeboten werden. Da die Belieferung mit weniger Fahrleistung einhergeht, wird sich die Umweltbelastung verringern. Es sollte auf diese Weise eine Win-Win-Situation entstehen, die Vorteile für die Bevölkerung, die belieferten Kunden, den Einzelhandel und die Lieferfirmen selbst bietet.

 

Die Vorteile der Entwicklung wurden in einem Real-Experiment am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart aufgezeigt. Innerhalb des Projekts wurde die bestehende Lieferdienstbündelungsplattform von Lieferservice Matthias Brunner sowohl hinsichtlich des Bündelungsalgorithmus als auch hinsichtlich der Qualität der Lieferzeitprognose optimiert. TRC arbeitete an der Optimierung der Qualität der Lieferzeitprognosen als Grundlage des Bündelungsalgorithmus. Dazu wurden die aktuellen und die prognostischen Reisezeiten ermittelt. TRC verwendete dazu einen neuen Ansatz, wobei die Reisezeiten mittels Kombination eines zeitlich auf Minutenebene und räumlich auf Baublockseiten disaggregierten Verkehrsmodells mit den Daten aus den Messstellen der IVLZ ermittelt werden. Für die Kommune ergibt sich aus diesem Vorgehen der Vorteil, dass das bestehende Verkehrsmodell und die bestehenden Messstellen der Verkehrsleitzentrale in einer neuen Anwendung weiteren Nutzen stiften.

 

Beteiligt waren neben der TRC GmbH die Stadt Stuttgart mit Integrierte Verkehrsleitzentrale IVLZ, Lieferservice Matthias Brunner und die abstracture GmbH & Co. KG.

 

 

Ziel der Untersuchung ist es, am Beispiel der Stadt Essen die Wirksamkeit neuer Mobilitätskonzepte für einen Prognosehorizont 2030 zu analysieren. In dieser Untersuchung werden empirische Daten mit vorhandenen und neu entwickelten Modellen verknüpft. Im Fokus steht die Frage, welche Rolle der Öffentliche Verkehr in der Stadt der Zukunft inklusive dessen Vernetzung mit individuellen Verkehrsangeboten (car2Go, klassisches car sharing, Leihfahrräder, Pedelecs) sowie im Kontext von neuen Angeboten der Information- und Kommunikationstechnologie spielen wird bzw. könnte. Dabei wird die Rolle der Öffentlichen Hand mit derjenigen von privaten Investoren und der von Nutzern der Angebote verknüpft.

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Ziel des Projekts war, ein Mobilitätskonzept für den Personen- und Wirtschaftsverkehr auf der Grundlage der Elektromobilität zu entwickeln und im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Luftqualität zu bewerten.

Die empirische Grundlage der Untersuchungen bildeten (1) das PSV-Verkehrsplanungsmodell, das für die Modellstadt Köln adaptiert wurde, (2) die vorhandenen bundesweiten Mobilitätsbefragungen MiD und MoP zum faktischen Mobilitätsverhalten der Bevölkerung sowie KiD zum faktischen Verhalten von Flotten im Wirtschaftsverkehr, die für Großstädte ausgewertet wurden sowie (3) Zähldaten der Stadt Köln und (4) Verkehrsflussdaten von Onboard-Units von Messfahrzeugen. Diese Daten dienten der Kalibrierung des auf Köln adaptierten Verkehrsplanungs

Die TRC GmbH hat darüber hinaus ein Aktivitäten- und Mobilitätsmodell (Wegekettenmodell) für die Abbildung der Reaktion von Verkehrsteilnehmern auf die Maßnahmen der Elektro-Mobilität angewendet (Eigenentwicklung). Als Wirkungsfelder wurden Energieverbrauch; CO2-Emissionen, lokale Luftqualität (Auswirkungen auf die Hot Spots der Luftbelastung), Effizienz des urbanen Wirtschaftsverkehrs, Kosten und Finanzierung betrachtet.

Die Berechnungen wurden für unterschiedliche Szenarien und Randbedingungen durchgeführt, als Grundlage für die Diskussion mit den zuständigen Behörden.

 

Ergebnisse: Es wurden die Luftqualitätsverbesserungen an den Hot Spots der Schadstoffimmissionen in Abhängigkeit der Durchdringungsraten der Elektromobilität ermittelt.

Es wurde die notwendige Infrastruktur für Elektromobilität (insbesondere Ladestationen) ermittelt und deren Nachfragepotenziale abgeschätzt. Es wurde ein webbasiertes, auch auf mobilen Endgeräten erreichbares multimodales Informationsportal als Prototyp mit Partnern entwickelt, das die Einführung elektrisch betriebener Fahrzeuge erleichtert. Es wurden die Strombilanzen der Elektromobilität in Verbindung mit PV-Produktion berechnet.

 

Publikation: Wolter, S.: Potenziale und Auswirkungen von Elektromobilitätslösungen für den Wirtschaftsverkehr am Beispiel der Stadt Köln. In: Verkehr neu denken. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden, 2016

Die TRC Transportation Research & Consulting GmbH ist zusammen mit dem Navigationsgerätehersteller TomTom und dem Fachgebiet „Physik von Transport und Verkehr“ der Universität Duisburg-Essen innerhalb des EffizienzClusters LogistikRuhr an dem Projekt „Dynamics in Navigation“ beteiligt. Ziel des Projekts Dynamics in Navigation ist die Optimierung der Routenempfehlungen von Navigationssystemen unter Berücksichtigung der Auswirkungen im gesamten Verkehrsnetz.Im Fall von Störungen im Verkehrsnetz ermitteln Navigationssysteme des gleichen Typs die gleiche Ausweichroute.

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TRC ist Mitglied im Konsortium des Projektes "colognE-mobil" der "Modellregion Elektromobilität Region Rhein-Ruhr", das zusammen mit verschiedenen Lehrstühlen der Universität Duisburg-Essen, den Kölner Fordwerken, der Stadt Köln und dem Versorger Rheinenergie 25 Elektrofahrzeuge im Großraum Köln im Alltag testete. Generelles Ziel des Projekts war, einen Beitrag zu leisten zur Frage, welche Auswirkungen bei einer sukzessiven Marktdurchdringung von Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeugen im Stadtverkehr in den Themenfeldern Energiebedarf und Umweltauswirkungen zu erwarten sind.

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In dieser Untersuchung im Auftrag des Initiativkreis Ruhr wurden die Themen „Definition und Systematik von Smart Mobility-Lösungen“, „Darstellung und Bewertung vorhandener Smart Mobility Ansätze auf nationaler Ebene“, „Internationale Smart Mobility-Ansätze“, „Stand der Entwicklung in der Metropole Ruhr“ und „Mögliche Smart Mobility Lösungen für die Metropole Ruhr“ behandelt. Kern sind dabei Systeme zur Integration der Verkehrssysteme mit Smart Card Lösungen und Smart Phone Lösungen. Ein umfangreicher Anhang listet die technischen Ansätze der verschiedenen Entwicklungen auf. Abschlussbericht: Schönharting, J. und Wolter, St.: Smart Mobility, Vernetzung der Verkehrsangebote in der Metropole Ruhr. Auftrag des Initiativkreis Ruhr, Essen, 2011

TRC Transportation Research & Consulting war Unterauftragnehmer des Megacity-Verbundprojektes Shanghai: Integrative Ansätze für eine nachhaltige und energieeffiziente Stadtentwicklung, Stadtgestaltung, Mobilität, Bauen und Wohnen. TRC betreute dort die Entwicklung eines Energie-Effizienz-Controllers (EEC) mit den Unterthemen Mobilität, Gebäudenutzung und regenerative Energieproduktion, der tagesaktuelle Bilanzen des Energieverbrauchs in einem Stadtteil von Shanghai liefert.